Stottern
Im Laufe der Sprachentwicklung treten Unflüssigkeiten beim Sprechen auf, die noch nicht als Stottern bezeichnet werden,diese äußern sich als lockere Wort- oder Silbenwiederholungen.
Wir sprechen erst von Stottern, wenn Laute, Silben oder ganze Wörter mit Spannung wiederholt, gedehnt oder ganz vermieden werden, um nicht zu stottern.
Beispiel:
- F-f-f-fahrrad
- Fa-fa-fahrrad
- Ffffahrrad
Das Stottern ist häufig begleitet von fehlendem oder starren Blickkontakt, allgemeiner Spannungserhöhung oder sprachlichem Vermeideverhalten, z.B. Änderung der Wortwahl, Satzumstellungen, Vermeiden von Telefonaten oder Einkäufen.
Die Häufigkeit und Intensität hängt vom Kommunikationspartner den Sprechsituationen oder auch dem Sprechmaterial ab.
Das Ziel der logopädischen Therapie ist es, die Angst vor dem Stottern und damit zusammenhängenden Situationen abzubauen und Mut zu machen, trotzdem zu sprechen. Ein weiteres Ziel ist es, das Stottern flüssiger zu machen, damit unauffälliger und somit auch weniger belastend für den Patienten.

